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Gruppenleiter-Aufbaukurs A in Wegberg
15.09.2017 - In diesem Kurs wird das nötige Handwerkszeug für den Gruppenleiter vermittelt.

 

Schützenjugend trifft MdB Rudolf Henke

Vom 10. - 12. April 2017 war der BdSJ mit 24 Jungschützen auf großer Entdeckungsreise in Berlin. Auf dem Programm standen Schwerpunkte zum NS-Regime und der DDR.
Am Montag 10. April 2017 starteten bereits in den frühen Morgenstunden 24 Jungschützen ihre Entdeckungsfahrt nach Berlin. Auf dem Programm standen viele Punkte, doch zu Beginn sollte Berlin erst einmal entdeckt werden. Dabei standen besonders Denkmäler und Hotspots in Bezug auf das NS-Regime oder auch die DDR auf der Route ganz oben. Während dieses knapp dreistündigen Spaziergangs erläuterte Tobias Schwarz, der u.a. als Blogger in Berlin tätig ist, die Geschichte Berlins. Am Dienstagmorgen konnten die Jungschützen sich dann auf eigene Faust mit der Geschichte Berlins beschäftigen. Unter anderem besuchten sie das DDR Museum oder den Ort der Information unter dem Holocaust Mahnmal. Am Nachmittag erlebten die Teilnehmer dann die Stadtgeschichte aus einer anderen Perspektive: Es ging hinab in die Berliner Unterwelten. Die Gruppe wurde von einem Begleiter durch alte Atomschutzbunker und Keller in Berlin geführt. Im Mittelpunkt der Tour stand das Thema „Mauerdurchbrüche – Fluchten von Ost nach West Berlin“. Als Höhepunkt der Reise ging es am Mittwochmorgen in den deutschen Bundestag. Neben einem Informationsvortrag freuten sich die Jungschützen besonders auf das Treffen mit dem Bundestagsabgeordneten Rudolf Henke. Der gebürtige Birkesdorfer stand den Jugendlichen Rede und Antwort. So gab es u.a. rege Diskussionen zum Thema Tihange oder den Abstimmungsverfahren im Bundestag. Im Anschluss daran statteten die Jungschützen der Besucherkuppel oben im Bundestag einen Besuch ab.
Bevor es wieder Richtung Heimat ging, besuchten die Jungschützen zum Abschluss noch die Gedenkstätte und das ehemalige Konzentrationslager Sachsenhausen. Zwischen 1936 und 1945 waren im KZ Sachsenhausen mehr als 200 000 Menschen inhaftiert. Zehntausende kamen durch Hunger, Krankheiten, Zwangsarbeit und Misshandlungen um oder wurden Opfer von systematischen Vernichtungsaktionen der SS. Dies war ein sehr emotionaler Abschluss der Fahrt, doch auch den Jungschützen ist wichtig, dass das Geschehene nicht vergessen werden darf.

Die Pressemitteilung zur Berlinfahrt finden Sie hier

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